Pressetexte

Auf und unterm Strich

Aufstrich - das ist geballtes Talent und taktgenau explodierende musikalische Energie: eine fünfköpfige Hydra, in der die Kraft eines Symphonieorchesters steckt. Und der Groove einer Bluesband, der Swing einer Jazz-Combo, der Charme eines Jodeltrios, die Eleganz einer Tangokapelle, die Virtuosität eines a capella-Chors. Aufstrich produziert die unterschiedlichsten Töne - und hat einen Ton: einen einzigartigen, unverwechselbaren Ensembleklang.

Niemand sonst entfaltet solchen Schwung und strahlenden Frohsinn, soviel sinnliche Heiterkeit, hemmungsloses Tanzdelirium und hintersinnige Ironie wie Aufstrich. Und doch ist untergründig immer der melancholische Grundton hör- und spürbar, der die Wiener Kunst seit jeher auszeichnet. Das ist der Aufstrich- Ton. Unmöglich, davon nicht berührt zu werden.

Unterm Strich: Man hat es nicht leicht mit dem Aufstrich. Man kann ihn nicht einfach so mögen: Man muss ihn lieben.

Text: Christian Schneider

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